Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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Mund zu preſſen. Emanuel war in Todesangſt. Macht⸗ los war er bereits, Edmund von ihm getrennt, jetzt noch ſprachlos und einen Schritt weiter, dann war das hilfloſe Kind für immer verloren. Was ſollte er thun? Der Eine hatte bereits Emanuel an der Gurgel gepackt und der Andere nahte ſich mit dem bedrohlichen Knebel, da gab ihm die Verzweiflung einen Ausweg ein und er flüſterte den Beiden zu:Laßt doch die tauſend Gulden nicht liegen, Ihr Tölpel!

Tauſend Gulden! Eine ſolche Summe vermag viel über das rohe Gemüth eines gewiſſenloſen Menſchen⸗ räubers; ſie ließen ſogleich von ihrem Werke ab und fragten gierig:Wo? wo?

Löſt meine Bande und ich zeige ſie Euch! Sie lie⸗ gen nahe bei uns! Aber Ihr habt viel zu blöde Augen, um ſie zu ſehen. Ich habe ſie vorhin fallen laſſen, als Ihr mich bandet! Es ſind tauſend Gulden in lauter ſchönen blanken Dukaten! Nun?

Die beiden Kerle wechſelten bedenkliche Blicke mit einander; aber ehe ſie noch einig werden konnten, ſtanden ihre Anführer ſchon mit Scheltworten ihnen zur Seite.

Nun, nun! entgegnete der Eine.Nehmt doch nur Vernunft an, tauſend Gulden ſind ja keine Klei⸗ nigkeit, und dieſer Burſche behauptet, ſie verloren zu haben.

Und will ſie uns zeigen, wenn wir ihm die Arme