Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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Die Kerle, welche dem Herrn zur Seite geſtanden, begannen ſogleich die Verfolgung. Aber Frerk hatte einen weiten Vorſprung und Furcht beflügelte ſeine Schritte. Dazu hatte er plötzlich die vorhin verlorene Richtung wiedergefunden; er ſchlüpfte in ein Nebengäßchen, von dieſem in ein zweites, und hatte bald die Verfolger ſo irre geleitet, daß er ſich hinter einem Haufen Bauholz, das auf einem wüſten Platze lag, in aller Sicherheit niederlaſſen, und von dem anſtrengenden Laufe erholen konnte. Sara war noch immer nicht aus ihrer Betäu⸗ bung erwacht, und es fehlte dem armen Frerk an jeder Kenntniß, und an jedem Mittel, ſie zu erwecken. Er legte ſie ſäuberlich auf einige Bretter und ſetzte ſich neben ſie, den Blick nicht von ihr wendend, und nur manchmal aufhorchend, ob die Verfolger ihre Spur nicht aufgefunden hätten und ſich näherten. Aber es blieb Alles ſtill.

Emanuel hatte der Uebermacht weichen müſſen und lag auf der Straße lang ausgeſtreckt, mit auf den Rücken gebundenen Händen. Man hatte den Knaben von ihm geriſſen, und ſeitwärts auf das Straßenpflaſter gewor⸗ fen, ohne ihn weiter zu beachten. Das leiſe Wimmern des hilfloſen Kindes durchſchnitt dem treuen Seemanne das Herz. Zwei Kerle traten jetzt hinzu, um den Ge⸗ fangenen durch Schläge und Stöße zum Aufſtehen zu bringen, und waren daran, ihm einen Knebel in den