Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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ich ein ſchwaches Kind trage, und daß in meiner Be⸗ gleitung eine Dame iſt....

Ha! ha! ha! lachte der Seelenverkäufer laut auf. Das mag mir eine ſaubre Dame ſein, die mit Dir und Deines Gleichen des Nachts in den abgelegenſten Straßen von Amſterdam umher zieht. Wir wollen uns doch dieſes ſchmucke Kind ein wenig näher anſehen! Geh aus dem Wege, Kerl, oder ich werfe Dich zu Boden.

Aus dem Wege Du ſelbſt! entgegnete Emanuel heftig,oder ich ſchlage Dir den Schädel ein, damit Du Sitte lernſt, die Du nicht kennſt! Komm heran! Frèrk! Gib Acht auf Deine Begleiterin und ſorge für ihre Sicherheit!

Der Seelenverkäufer warf ſich auf Emanuel, und dieſer, der Edmund mit der Linken feſt an ſich drückte, vertheidigte ſich ſo geſchickt gegen den Holländer, daß dieſer zum Weichen gezwungen wurde, als gerade ſeine Gehülfen vom Ordnen der Chaine zurückkamen, und ſich auf Emanuel warfen, der bald dieſer Uebermacht weichen mußte.

Nun habe ich Dich unter, Du Hund! ſagte der Seelenverkäufer, der über dieſen Widerſtand, der ihm eine tüchtige Schramme eingebracht hatte, wüthend geworden war,und Du ſollſt mir's büßen, wenn wir Dich erſt an Bord haben; denn Du mußt wiſſen, daß drei Mal ſieben Jahre auf Oſtindien eine gute Zeit