Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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Aber Frerk ſchwieg ſtill, denn die Wahrheit zu ſagen, hatte er ſich verirrt und es fehlte ihm an Muth, dies offen zu geſtehn.

Ich hoffe, mein Junge, ſprach Emanuel, mit einem Anfluge von Verdacht,daß Du uns nicht abſichtlich täuſcheſt, denn ſonſt möchte ich Dich mit einem wohlge⸗ ſchriebenen Dankzettel an Bord Eurer Kuff zurückſenden.

Der arme Blödſinnige legte die Hand auf das Herz und beugte ſich vorüber, ohne zu ſprechen; Sara aber ſprach:Nein, nein! Er iſt kein Betrüger, aber ich fürchte nur, daß er ſelbſt ſich verirrt hat.

Als Frork ſo laut dasjenige ausſprechen hörte, was er ſchon lange gewußt, begann er zu heulen, und Ema⸗ nuel raſcher vorſchreitend, rief ärgerlich:Das hätte uns noch gefehlt, einen ſolchen Wegweiſer erlangt zu haben. Da bleibt uns nun nichts Anderes übrig, als an das erſte beſte Haus zu klopfen, wo eine Einkehr möglich ſcheint! Nach dieſen Worten prallte er mit einem Mann zuſammen, der hinter dem Vorſprung eines Hauſes hervorgekommen war, und Jener rief:Zum Donner, achtet auf Euern Weg und ſtört keine Leute, die friedlich ihren Geſchäften nachgehen.

Wer hindert Euch? entgegnete Emanuel barſch. Iſt die Straße nicht breit genug? Was habt Ihr hin⸗

ter den Häuſern zu lauern, und Euch den Leuten in

den Weg zu ſtellen? Macht uns Platz; Ihr ſeht, daß