Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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Fuße folgten und die unmittelbaren Vollſtrecker ſeiner Befehle waren.Laßt ſogleich die Andern ſtille ſtehen und eine Chaine machen. Es kommt etwas die Straße herauf und ich kann nicht genau unterſcheiden, wie Viele es ſind. Nur, daß Keiner ſich rührt, und wenn die Ge⸗ fangenen ſich aufſätzig zeigen, ſo dreht die Knebel feſter.

Er ſelbſt wich aus der Mitte der Straße und ſchlich längs den Häuſern hin, die im Schatten lagen. Vor⸗ ſichtig gelangte er bis in die Nähe der Ankommenden und erblickte zwei Männer, deren einer einen Knaben auf den Armen trug, mit einem Frauenzimmer lang⸗ ſam weiterſchreiten. Einer dieſer Männer unterſtützte die Frau, ſo viel er nur vermochte, aber dieſe ſchwankte hin und her und vermochte nicht weiter zu gehen. Sie ſtand ſtill und rief dem mit dem Knaben vorausſchrei⸗ tenden Manne zu:Emanuel! Ich kann nicht weiter! Ich muß raſten, meine Kniee brechen.

Nehmt Euch noch für eine kurze Zeit zuſammen, Ma'm, ſagte Emanuel rückwärts gewendet.Noch habe ich hier kein Haus geſehen, woran wir ohne Gefahr hätten pochen können. Aber weit kann ein ſolches nicht entfernt ſein, und bald muß das Gaſthaus kommen, von dem uns Frerk geſagt hat, daß es in dieſer Rich⸗ tung läge. Wie iſt es, Burſche, ſind wir nicht endlich an Ort und Stelle?

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