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auf ihr Wohlergehen getrunken habt, ſo ſinß ſie auch wohl im Stande, einem jeden von Euch, durch mich, eine Handvoll Gulden zu ſchenken.“
„Das wäre der Teufel!“ ſagte Claas.
„Nein, Ihr thut's nicht, und die Herren würden es nicht gut heißen!“ lallte Jan, dem der Punſch am meiſten zu Kopfe geſtiegen war.
„Ich thu's, und ſie werden's gut heißen!“ ſprach der junge Seemann.„Und damit Ihr ſeht, daß ich nicht blos mit dem Maule bei der Hand bin, ſo ſollt Ihr's Geld ſogleich haben.“ Er griff in die Taſche und zählte vor Jedem zehn blanke Dukaten auf den Tiſch.
Das glänzende Gold übt eine faſt diaboliſche Macht über den Menſchen aus; es iſt ein Dämon, der plötz⸗ lich vor uns aus der Erde aufſteigt und uns durch ſeinen Zauber blendet. Dreifach gepanzert iſt unſere Bruſt gegen dieſen Feind, ſo lange er uns unſichtbar bleibt, aber kaum berührt die Muſik ſeines Klanges unſer Ohr, kaum blendet ſein ſonniger Schein nnſer trunkenes Auge, als auch ein Feuerſtrom unſere Adern durchrinnt, und eine unbekannte Macht den Herrſcher⸗ ſtab über uns ſchwingt. Da tauchen tauſend Zauber⸗ bilder vor unſerm bethörten Blicke auf, und weit hinaus ſchauen wir in ein ſonniges Land und Alles, was wir gewahren, iſt uns unterthan. So ſtanden nun auch dieſe beiden Burſche vor dem Tiſche, ihre Augen verſchlan⸗


