Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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den zu beſchützen, ſo lange noch ein Tropfen Blut in meinen Adern fließt. Das habe ich Euch verſprochen, das halte ich Euch! Geht voraus, ich gebe auf den Feind Acht und Frerk ſoll uns führen!“

Frork gab durch Zeichen ſeine Bereitwilligkeit zu erkennen und Sara, die den erſten Schrecken muthig überwindend, die Nothwendigkeit einer ſchnellen Flucht begriffen hatte, erklärte ſich bereit, das Haus ſofort zu verlaſſen. Sie raffte ihre wichtigen Papiere, ſo wie die Baarſchaften zuſammen, welche die Flüchtigen unter ſich vertheilten, und hüllte ſich in ihren Mantel.

„Nur ſchnell!“ ſprach Emanuel,„ſchnell und vor Allem leiſe! Ich bitte Euch, Herrin, macht kein Ge⸗ räuſch. Es iſt ſchon ſtill im Hauſe und der leiſeſte Ton wird überall vernommen. Der Spitzbube hat noch Zeit, und man wird warten, bis man Euch eingeſchlafen wähnt, um Euch dann deſto ſicherer zu überfallen. Dieſe kurze Friſt müſſen wir benutzen!“

„Ich bin bereit!“ ſprach Sara.

„Frork ſoll Euch zur Seite gehen und den Knaben auf den Arm nehmen, während ich, mit dieſer Ofen⸗ gabel bewaffnet, Euch den Rücken decke! Fort jetzt!“

Aber der Knabe war nicht zu bewegen, von dem Blödſinnigen ſich tragen zu laſſen. Er lief in eine Ecke der Stube und ſtreckte beide Hände vor ſich hin, indem ſich Todesangſt auf ſeinem Geſichte malte. Die Mutter

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