Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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„Scherzet nicht. Mir bleibt noch eine Stunde Zeit; das iſt mehr als genug, um ſie zu ſehen, zu ſprechen und ihr begreiflich zu machen, daß ſie nur mit meiner Bewilligung dieſes Haus wieder verläßt, das ſie ohne dieſe betreten hat. Denn nicht wahr, My⸗ vrouw, ich darf doch auf Euren Beiſtand rechnen in dieſer Angelegenheit?“

„In dieſer ſowohl, als in jeder andern, Mynheer!“ ſprach die Wirthin mit einer Verneigung.„Aber, guter Herr, es iſt damit nicht abgethan, denn die Dame hat einen mißgeſtalteten Kerl mit abſcheulichen Fäuſten...“

Emanuel hörte nichts weiter. Das Geſpräch wurde leiſer, als fürchteten Beide, behorcht zu werden; ſie flüſterten angelegentlich zuſammen, und ein Plan wurde ſicher geſchmiedet, wie man Sara am leichteſten ver⸗ derben könne. Ueberzeugt, hier nichts weiter zu erfah⸗ ren, und daß jede Minute Zögerung zum Schaden für ſeine Herrin ausfallen könne, flog er in großer Auf⸗ regung nach dem Zimmer derſelben und erzählte das Vorgefallene.

„Hier iſt keine Zeit mehr zu verlieren!“ rief er.„Wir müſſen ſogleich durch die noch offne Seiten⸗ thür das Haus verlaſſen, ſonſt ſeid Ihr in der Gewalt Eures Feindes. Laßt uns raſch den Weg nach der Stadt einſchlagen. Bitte Euch, erſchreckt nicht, zoͤgert nicht, ſonſt iſt Alles hin! Ich bin da, Euch mit meinen Hän⸗