den ſie führt, zu beſagen ſcheint, eine Deutſche, viel⸗ mehr eine Tochter des Auslandes iſt.“
Johannes Wellenberger ſchwieg und kniff die Lippen zuſammen.
„Sie iſt nämlich eine Engländerin, und zwar die Tochter eines berühmten Seeofficiers, mit einem Worte, die ſchöne Tochter Sir Algenor's Effingham.“
„Herr van Kraag!“
„Bitte Euch, guter Herr, verhaltet Euch ruhig. Warum wechſelt Ihr die Farbe? Ein Mann, wie Ihr, iſt doch wohl ſeines Spieles ſicher? Dieſe Dame nun, die Wittwe Falkenberg, wie ſie in Eurem Hauptbuche aufgeführt iſt, war natürlich einmal verheirathet. Ihr könnt mir nicht ſagen, mit wem?“
„Nein!“
„Ihr zwingt mich alſo, ferner Eure Geheimniſſe auszuplaudern,“ fuhr Herr van Kraag mit kaltem Gleichmuthe fort.„Der Gemahl dieſer geſchiedenen Dame — ich ſage geſchiedek, Herr Wellenberger, denn eine geſchiedene oder eine verwittwete Dame gilt in dieſem Falle gleich— jener frühere Gemahl alſo war, wenn ich nicht ſehr irte, der Erbprinz von**8..
„Nicht weiter, Herr Adrian van Kraag!“ rief Johannes heftig.
„Und warum nicht?“ entgegnete Jener.„Ihr ſeid


