Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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hin, Jener aber fuhr fort, als ob er nichts gehört hätte:„Nun müßt Ihr es mir nicht verübeln, mein beſter Herr, wenn ich auf eigne Hand zu erhalten ſuche, was Ihr mir zu geben weigert. Der Weg nach Neu⸗ mühlen iſt keine unbekannte Heerſtraße, und ihn aufzu⸗ finden ſoll mir gar wohl gelingen. Dann aber, mein Herr Johannes, dann nehmt Euch in Acht! Ich müßte nicht der erfahrne Frauenkenner ſein, der ich bin, wenn mir mein Wageſtück mißlänge, und ich will Euch Eure Geliebte abſpenſtig machen, wenn Ihr auch noch zehn⸗ mal näher wärt, als Ihr wirklich ſeid.“

„Euer Benehmen überſchreitet alles Maaß!“ ſprach Herr Johannes voll edlen Zornes.„Ich vermahne Euch, mit mehr Achtung von einer Dame zu ſprechen, welche die Hochachtung der ganzen Welt verdient, wenn Ihr mich nicht zu vergeſſen zwingen wollt, daß Ihr mein Gaſt ſeid!“

„Das iſt luſtig und toll zur ſelben Zeit, Herr,“ ſagte Adrian van Kraag.„Ihr werdet zornig und grob zugleich, um mich auf andre Gedanken zu bringen, aber das gelingt Euch nicht; denn gerade heraus, mich treibt der Kitzel bei Eurem Liebchen Euch aus dem Sattel zu heben, und dies ſo ſchnell als möglich.“

„Ihr habt's erreicht, Herr!“ entgegnete Johannes voll tiefer Verachtung.„Ja, Ihr ſollt bei jener Dame