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kann nichts dafür, daß mein Diener es zufällig erkund⸗ ſchaftet und mir hinterbracht hat. Erſt habe ich ihn wegen ſeiner unzeitigen Neugier hart angelaſſen, und war nahe daran, ihn aus dem Dienſte zu thun.
„Daran würdet Ihr ausnehmend wohl gethan haben.“
„Dann aber kam es mir wieder abſonderlich luſtig vor, daß ein alter ehrſamer Bürgersmann, wie Ihr, einflußreicher Börſenherr und ehrbarer Oberalter des älteſten Kirchſpiels der Stadt, ſo häufige Beſuche bei einer jungen und ſchöͤnen Dame abzuſtatten hat, und ich beſchloß, da auch ich den edlen Frauen nicht abhold bin, Euch zu erſuchen, mich bei Eurer Freundin ein⸗ zuführen, wenn Ihr das nächſte Mal wieder da⸗ hin geht.“
„Das Haus jener Dame iſt kein Haus für junge Herren Eures Gleichen!“ platzte Herr Johannes heraus, der ſich nicht länger zu bemeiſtern vermochte.
Herr Adrian trat, bleich vor Zorn, einen Schritt zurück, doch bezwang er ſich und ſagte mit kaltem Spott: „Ihr wollt nicht? Nun, ich verdenke es Euch nicht. Niemand läßt ſich gerne in's Gehäge gehen, und am wenigſten, wenn der Unterſchied ſo groß iſt, wie zwi⸗ ſchen Euch und mir!“
„Unverſchämter!“ murmelte Herr Johannes vor ſich


