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finden, ſo ſah man auch hier Niederländer und Ruſſen, Franzoſen, Spanier und Portugieſen, Dänen und Schwe⸗ den, Alles Handelsherren und mit dem Wirth des Hauſes in Geſchäftsverkehr ſtehend, bunt durch einan⸗ der. Die Unterhaltung wurde in mancherlei Sprachen geführt; gar oft brauchte man des Dolmetſchers, und es gab nicht ſelten ein lautes Gelächter, wenn dieſer etwas unrecht verſtand, und dann eine verkehrte Ant⸗ wort zurückbrachte. Alles aber ging in Friede und Freundlichkeit zu, bis endlich ein Meinungsſtreit zwi⸗ ſchen einem ſchwediſchen Herrn aus Gothenburg und einem däniſchen Herrn aus Kopenhagen über die Grän⸗ zen des geſellſchaftlichen Anſtandes hinauszuſchweifen drohte.
„Ich weiß nicht,“ ſagte der Däne eifrig,„warum ich von ſo außerordentlicher Ehrfurcht vor Seiner ſchwediſchen Majeſtät, Karl XII. erfüllt ſein ſoll. Es iſt nichts Rühmenswerthes dabei, dem Lande ſein letztes Mark auszuſaugen und es um des eitlen Ruh⸗ mes willen zu verpuffen, um ſo mehr, als man mit geſunden Sinnen einſehen muß, daß nichts zu gewinnen iſt, und fortdauernder Verluſt an allen Ecken ſich zeigt.“
„Euch macht das National-Vorurtheil blind!“ ſagte mühſam an ſich haltend der Schwede.„Es iſt wun⸗ derbar, daß Ihr allein die Kriegsthaten des großen


