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willig meinen Aufenthalt nennen, und nicht zittern, wenn ich Sie bei mir erſcheinen ſehe. Möge des Him⸗ mels reichſter Segen ſtets mit Ihnen ſein.
Sara.“
Bleich, ſtumm, mit thränenloſem Auge unterzeich⸗ nete der Fürſt die ihm überreichte Aete und ſandte ſie an Reinhold.
Ein halbes Jahr darauf reiſte der Fürſt an den Hof des Großherzogs, um ſich mit der jüngſten Tochter deſſelben zu vermählen. Zwölf Monate ſpäter verkündete der Donner der Kanonen und das Feſtgeläute der Glocken der freudigen Reſidenz die Geburt eines Erb⸗ prinzen.
Fünftes Kapitel.
Am zweiten Sonntage nach Trinitatis, vereinigte Herr Johannes Wellenberger, ehrbarer Oberalter zu St. Nicolai in Hamburg, eine Geſellſchaft von erleſenen Frauen um ſeine gaſtliche Tafel. Der gute Wein, den der freigebige Wirth in nicht geringem Maaße auftra⸗ gen ließ, hatte die Gemüther erheitert, und das Ge⸗ ſpräch flog nach allen Richtungen in den mannigfach⸗ ſten Wendungen hin. Wie ſich in einer mächtigen See⸗ und Handelsſtadt Fremde aus allen Ländern zuſammen⸗


