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Muth haben! Die nöthigen Formalitäten ſind vollzogen, Miß Sara Effingham iſt Ihre Gattin nicht mehr!“
„Das konnte Sara? Nein! Sie vermochte es nicht! Ihr täuſcht mich! Ihr wollt mich hintergehen! Aber ich will hin zu ihr...“
„Sie werden ſie nicht finden. An ihrem früheren Wohnort iſt ſie nicht mehr. Ihr jetziger Aufenthalt bleibt Ihnen ein Geheimniß!“
„Menſch!“ rief der Fürſt in hoͤchſter Aufregung, „Du ſpielſt fürchterlich mit mir! Geh, verlaß mich, laß Dich nie wieder vor meinen Augen ſehen! Bei meiner hochſten Ungnade, weiche aus den Gränzen meines Reiches!“
„Ich gehorche!“ ſagte der Geiſtliche und ging lang⸗ ſam hinaus.
Der Fürſt folgte ihm einen Moment mit den Augen, dann eilte er ihm nach und faßte ſeine Hand:„Halt! Sieh mir in's Auge! Dieſe Scheidung iſt ungültig; wer weiß, wie ihr das arme Weib gequält und geäng⸗ ſtigt habt. Oder ob ſie gar etwas von dieſem Doku⸗ mente weiß; ob es nicht unächt....“
„Dieſen Vorwurf verzeihe ich Ihnen!“ ſagte der Geiſtliche tief gekränkt.„Wie ſchlecht haben Sie Ihre Gattin gekannt, daß Sie eine ſolche Täuſchung für nöthig hielten. Freiwillig hat ſie den großen Schritt


