brachten ihm ihre Huldigungen dar. Er hörte ſie an, er erwiederte, aber er wußte nicht, was. Zu gewaltig waren die Empfindungen, die ihn durchbrauſten, ſein ganzes Weſen war durch und durch erſchüttert. Als der Kanzler ſeine ergreifende Anrede geendigt hatte, ſchwankte der Prinz und fiel ohnmächtig in die Arme der herzutretenden Adjutanten. V
Wir laſſen den Vorhang fallen und heben ihn erſt wieder, wenn alle die traurigen Begebenheiten vorüber ſind, die nun folgen müſſen. Fürſt Felir iſt in der Gruft ſeiner Väter beigeſetzt und Alles kehrt in das alte Geleiſe zurück. Die Verſicherungen für die Fort⸗ dauer eines ungetrübteu Glückes ſind gegeben, das Volk hat die geſtellten Bürgſchaften für vollgültig erkannt und ſehnte ſich darnach, dieſe auch für die Zukunft ſich erhalten zu ſehen. Lauter und dringender wurden die Anforderungen an den jungen Fürſten, ſich zu vermäh⸗ len und das Heil ſeines Landes nicht länger Preis zu geben; ſchon war er im Begriff dem treuen Kanzler Alles zu offenbaren, als Reinhold zu ihm in das Ka⸗ binet trat.
Der Fürſt warf ſich in ſeine Arme und ſchloß ihn bewegt an ſein Herz.„Es iſt viel geſchehen, ſeit wir uns nicht ſahen.“
„Ich weiß Alles, mein Fürſt!“ entgegnete der Geiſt⸗


