Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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bin eine Thörin, die nicht weiß, was ſie will! Du biſt meine Wahl, Dir folge ich bis an das Ende der Welt. Es iſt das letzte Mal, daß Du mich ſo triffſt; dieſer Tag, ſeine Bedeutung, die Gewalt der Erinnerung riſſen mich hin. Statt aller Antwort ſchloß Heinrich das geliebte Weib in ſeine Arme. Wie ziemte es mir auch, fuhr ſie nach einer Pauſe fort und verſuchte zu lächeln,Dir gegenüber von dem zu reden, was ich verlor. Dir gegenüber, der mir Alles opferte, was groß, ſchön und herrlich iſt! Gabſt Du nicht freudig hin, was die Menſchheit bewundert und preiſt, ſtiegſt Du nicht herab von den Höhen des

Lebens

Nicht weiter, Sara! ſprach der Gatte mild und ernſt.Wie wachen alle dieſe Träume in Deiner Erin⸗ nerung auf? Haben wir uns nicht gelobt, daß von

unſerer Vergangenheit nicht mehr die Rede ſein ſoll? Hin iſt hin; verloren iſt verloren! Wir leben in einer

glücklichen Gegenwart. Was bedarf es mehr? Er reichte ihr lächelnd die Hand, die ſie dankbar an ihr Herz drückte; dann riefen ſie den Knaben herbei, und freundlich mit ihm tändelnd vergaßen ſie alle Sorge und Bekümmerniß. Bald darauf kam ein Diener und brachte ein Schrei⸗