Teil eines Werkes 
2. Theil (1844)
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ſcheuen muß, ſie anzunehmen! ſagte die Dame zögernd.

Wie Miß? Sie weiſen mich zurück? Gereut es Sie bereits, einen Augenblick lang Ihre unſchätzbare Gunſt Ihrem glühendſten Verehrer zugewendet zu haben?

Die Dame neigte verneinend das Haupt.

Unſere Bekanntſchaft iſt noch neu, würden die Weltmenſchen ſagen; aber Sie und ich, theure Sara, ſind von höheren Empfindungen beſeelt. Als ich das Glück hatte, in Wien auf jenem glänzenden Ball mit Ihnen zum erſten Male zuſammenzutreffen...

Ew. Durchlaucht erinnern mich an meine Schwäche.

O ſtill, Sara, ſtill! entgegnete der Fremde, der Niemand anders war, als derſelbe Prinz Heinrich, der in ſeiner Heimat Stoff zu ſo vielen Vermuthungen gegeben hatte.Das iſt wider die Abrede. Wir ſahen und liebten uns! Unſere Herzen flogen ſich in dem⸗ ſelben Augenblicke entgegen. Sie haben mir es ſelbſt geſtanden.

Und mir dies Geſtändniß nie vergeben.

Hätte ich ahnen können, daß mein Glück ſobald ein Ende nehmen ſollte? Ihr Vater blieb in Deutſch⸗ land zurück; Sie reiſten mit Ihrer Tante den nächſten Weg in die Heimat; reiſten, ohne mir vorher irgend Etwas davon zu ſagen, und mir nichts zurückzulaſſen,