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Jedermann unerſchöpflich im Auffinden neuer Schwä⸗ chen und Lächerlichkeiten. Keine Dummheit war ſo groß, keine Albernheit war ſo unglaublich, David Braſt mußte ſie begangen haben, und jedes Mal, wenn eine neue Widerſinnigkeit erzählt wurde, brachen Alle in ein ſchallendes Gelächter aus.
„Ich glaube, wenn man dem Kerl weiß macht, ſein Haus ſei nicht ſein Haus, und ſein Schiff nicht ſein Schiff, er glaubt es,“ ſagte Georg.
„Er thut's! er thut's!“ ſtimmten die Uebrigen ein.
„Mehr noch, Leute!“ rief ein Anderer.„Wenn ihr ihm ſagt: Du biſt nicht David Braſt! ſo glaubt er es auch.“
„Nein, er thut's nicht!— Ja, ja, er thut's!— Das wäre ein Hauptſpaß!“ riefen Alle durcheinander. „Das wollen wir verſuchen!“ entſchied Georg.
„So ſei es!“ jubelten Alle.
„Hoͤrt doch, ihr luſtigen Teufelskerle!“ ſchmunzelte der Wirth, indem er ein Paar neue Flaſchen auf den Tiſch ſetzte,„dort kommt euer Mann ſo eben her! Seht zu, was ihr mit ihm anfangt.“
Gleich darauf trat David Braſt in die Stube. Er ſetzte ſich beſcheiden in die Ecke, und wartete, bis der Wirth einen Augenblick für ihn übrig haben würde. Aber nicht lange dauerte es, als Georg zu ihm herüber⸗
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