Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
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Wer kann mit Euch etwas anfangen, Ihr nüchternen Geſellen; entgegnete Georg.Selbſt etwas anzugeben, ſeid Ihr zu dumm, und um Euch hänſeln zu laſſen, ſeid Ihr wieder zu klug. Ja, wenn noch der David Braſt hier wäre.

David Braſt! David Braſt! jubelten Alle, und eine große Heiterkeit entſtand in der Schenkſtubezum ſilbernen Anker, denn David Braſt war ein Burſche, von dem man nicht recht wußte, ob ſeine Gutmüthig⸗ keit, oder ſeine Einfalt größer war, und der deßhalb von Jedermann gehänſelt ward, der im Hafen irgend eine Verrichtung hatte. David Braſt war nämlich ein Bootführer, der die Seeleute mit ihren Sachen an und von Bord brachte, und ſich außerdem zum Botenlaufen brauchen ließ, wenn die Mannſchaft eines Schiffes hier oder dort am Lande etwas zu beſtellen hatte. Er war unermüdlich und unverdroſſen, merkte es nur ſelten, wenn man ihn hänſelte, glaubte ehrlich auch der falſcheſten Verſicherung, und war zufrieden, wenn er Abendsim ſilbernen Anker ein Glas trinken konnte, obgleich es ihm faſt immer durch die Bosheit oder den Muthwillen Anderer vergällt wurde. Dieſer David Braſt war es, den die zechenden Matroſen mit Be⸗ dauern vermißten.

Der Gegenſtand des Spottes war gefunden, und