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nicht von dem Frühſtück des Capitains. Seine Gau⸗ men ſind vertrocknet, ſeine Lippen welk; er hat die Ka⸗ jüte durchſucht, ohne einen Tropfen Waſſer zu finden, und weint nun ſalzige Thränen. Plötzlich fährt er auf: „Meine Tauben! O Gott, meine armen Tauben!“ Er rafft ſich auf und ſchwankt zum Gangſpill. Drei der niedlichen Thiere liegen ausgeſtreckt am Boden, ſie ſind verdurſtet. Die letzte hält den Kopf noch aufrecht, als ſie den Knaben erblickt, bewegt ſie matt die Flügel und verſucht zu girren.„Du ſollſt Dich nicht länger quälen, armes Thier!“ ruft er weinend und greift nach ihr. Er ſchneidet den Kopf des Thieres ab und ſaugt die hervorquellenden Blutstropfen mit wilder Gier in ſich hinein.
„Aber das Alles iſt ja nichts,“ ſchluchzt er.„Soll ich denn ſo jung verdurſten? Wenn nur der Hai nicht draußen wäre, ich ſpränge über Bord. Und auch der Capitain iſt nicht da! Wo haben ſie ihn gelaſſen?“
Da kehrt dem Knaben die Beſinnung zurück; er erinnert ſich der Ereigniſſe des vergangenen Tages. Ein Schimmer von Hoffnung gibt ihm für einen Augenblick die verlornen Kräfte zurück. Er ſchleicht ſich in die Kajüte, dringt von da in das Zwiſchendeck und ſteht vor den Gebundenen.
Nach einer Viertelſtunde hat ſich die Scene an die⸗


