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ſteht bevor. Müßig und läſſig iſt Alles; nur in der frühen Morgenſtunde, wenn die Matroſen bis zum oberſten Topp emporklettern und ſich auf die äußerſte Nock des Klüverbaums ſchwingen, um nach Champhi⸗ lung zu ſehen, iſt einiges Scheinleben an Bord. Dazu die unerträgliche Hitze, die das Pech in den Fugen auf⸗ weicht, und der ſtets wachſende Durſt.
Erſt vor einer halben Stunde wurde die große Kanne mit Waſſer gefüllt. Es geſchah aus dem Faſſe, das am Steuerbord vor der Kajütstreppe liegt, und der Capitain hat es geſehen. Jetzt iſt ſie leer, aber noch lange iſt der Durſt nicht geſtillt. Wer wird ſie wieder füllen?
Ein pfiffiger Burſche greift nach der Kanne und geht unbefangen zu dem Faſſe, die Hand nach der darin ſtehenden Pumpe ausſtreckend. Der Capitain weiſt ihn zurück.
„Ach, Herr! die böſen Burſche haben Alles aus⸗ getrunken und mir nichts übrig gelaſſen. Ich habe keinen Tropfen bekommen.“
„So trink hier in meiner Gegenwart, aber nicht mehr als dieſes Maaß voll. Nach dem Vorderdeck kommt kein Waſſer mehr; wer trinken will, ſoll hierher kommen.“
Der Burſch gehorcht; er trinkt, wiſcht ſich die blin⸗
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