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Meer. Der Capitain iſt mürriſch geworden über dieſes Hemmniß ſeiner Fahrt; ihm trat ein Feind entgegen, mit dem er nicht zu fechten vermag. Die Officiere ahmen ihm nach und zanken mit den Leuten. Die Matroſen ſind gelangweilt und pfeifen nach Wind. Die Nacht, da man nichts zu thun hat, iſt lang; aber der Tag, wo die mechaniſchen Arbeiten des Schiman⸗ nens getrieben werden, wo man Platting legt und Matten flicht, wird durch dieſe langweilige Beſchäfti⸗ gung noch länger. Die Nacht bietet doch einige Ab⸗ wechſelung dar, bald blitzt dieſer Stern lichter, bald jener, bald ſpringt ein fliegender Fiſch aus dem Waſ⸗ ſer auf und hinter ihm her ſchnaubt der Delphin; bald wirft Jemand irgend ein Stück Holz oder ein Tauende über Bord, und die See leuchtet auf wie Perlen und Demanten. Aber der Tag iſt ſo einförmig, ſo todt; nichs als eine endloſe blaue Fläche oben und unten, nichts als ein grelles Sonnenlicht und eine unerträgliche Hitze.
Abermals ſind acht Tage vergangen. Die Stim⸗ mung, die zwiſchen der Kajüte und dem Vorderdeck herrſcht, wird ſtets widerwärtiger; von Harmonie iſt keine Rede mehr; man geht ſtumm an einander vorüber, oder wechſelt rauhe, verletzende Worte. Ein Ausbruch


