Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
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kam an die Reihe und die Offieiere verließen nun das Verdeck, das mit jedem Augenblick glühender ward und ein längeres Verweilen nicht mehr geſtattete. Als Alle hinunter waren, ſetzte der Capitain den Fuß auf die ſchwankende Leiter, doch plötzlich wich er zurück und rief:„Wo ſind die Kadetten, die zur Pulverkammer beordert wurden?“

Keine Antwort, nur aus der Schaluppe die unge⸗ duldige Mahnung, daß der Capitain nicht länger ſäu⸗ men möge.

„Nicht von der Stelle!“ rief er aus,„bis ich über das Schickſal dieſer Unglücklichen im Klaren bin!“ Und mit dieſen Worten ſtürzte er durch Rauch und Flammen nach der Pulverkammer, der ſich die Glut vereits auf das Bedrohlichſte näherte. Dort fand er ſie. Erſchöpft von der anſtrengenden, vergeblichen Arbeit war der Jüngere bereits ohnmächtig hingeſunken, der Aeltere bemühte ſich umſonſt, ihn zu ermuntern und mit ſich fortzuziehen. Der Capitain ergriff den Ohn⸗ mächtigen mit ſtarken Armen und trug ihn unter end⸗ loſem Feuerregen auf das Verdeck; der Andere folgte. Mit lautem Freudengeſchrei wurden ſie von den Offi⸗ cieren empfangen und in die Schaluppe gebracht, die von einer mitleidigen Welle erfaßt und weit von dem Schiffe fortgeſchleudert wurde.