bringen gehofft aber er ſah die Unmöglichkeit davon ein und eilte jetzt herbei, um mit den Gefährten einen Platz in den Böten zu finden. Schon nahten ſie ſich der Ankerwinde, da brach die Gluth mit ſolcher Macht aus dem Zwiſchendeck hervor, daß ein weiteres Vor⸗ dringen unmöglich wurde; die Deckslaſt gab nach, ſie brach zuſammen nnd ſtürzte in die Tiefe hinab. Ein weiter, grauer, voller Abgrund, in welchem die Flam⸗ men mit den hereinſtrömenden Wellen kämpften, dehnte ſich zwiſchen dem Vorderkaſtell und dem Quarterdeck; der Fockmaſt ſchwankte hin und her, die ganze majeſtä⸗ tiſche Maſſe, deren Raaen und Stengen wie glühende Säulen leuchteten, von dem brennenden Tauwerk wie von feurigen Schlangen umzüngelt, brach mit lautem Gekrach zuſammen und ſtürzte auf den Hochbvotsmann und ſeine Gefährten herab.
„Alles vorbei!“ waren die letzten Worte, die der rieſige Meiſter des Kabelgats ausſtieß; ſeine Gefährten ſtarben mit einem halberſtickten Seufzer; mit Schauer wandten ſich die Uebriggebliebenen von dieſem ent⸗ ſetzenvollen Anblick.
Das Langbvot war gefüllt und verſuchte nun, ſich von dem brennenden Schiffe frei zu machen und aus dem drohenden Bereiche derjenigen Kanonen zu kom⸗
men, die ſich noch nicht entladen hatten. Die Schaluppe
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