Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
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und das zweite ſollte ihm folgen, als die finſtern Wol⸗ ken, die aus dem Abgrunde aufſtiegen, den höchſten Gipfel erreicht hatten: ein lauter Donner, ein ziſchender Blitz riß ſie auseinander und ein fliegender Sturm ſtürzte ſich auf das unglückliche Schiff. An den Sta⸗ gen, die von dem Fockmaſt zum großen Maſt führen, züngelte das Feuer wie eine Schlange hinauf und in einem Nu ſtand auch dieſer in Flammen, ein dichter Funkenregen fiel auf die Raaen und Stengen des Be⸗ ſanmaſtes nieder. Im Innern wüthete die Glut for und das Feuer näherte ſich mehr und mehr dem ver⸗ hängnißvollen Orte der Pulverkammer.

Bis jetzt hatte das furchtbare Geſpenſt der See⸗ Subordination noch ſeine Herrſchaft behauptet; aber die eiſerne Feſſel, womit es die Genoſſenſchaft eines Schif⸗ fes umſchlingt, begann vor der Glut des Feuers zu ſchmelzen, und lautes Murren ward vernommen.

Der Capitain hatte eine kurze Berathung mit ſei⸗ nen Officieren gehalten, dieſe traten auseinander und der Befehlshaber ſprach mit lauter Stimme:

„Däniſche Männer! Wir weichen dem Geſchick! Das Schiff iſt nicht mehr zu retten, alſo will ich Euch ret⸗ ten! Wir beſteigen die Böte! haltet feſt zu einander und ſeid ruhig und beſonnen!“

Die Pfeifen der Bootsmannsmaaten erklangen, aber das