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Pfeifen des Sturms übertönte ſie und laut erhob ſich von allen Seiten das Geſchrei:„In die Böte! In die Böte! Rette ſich, wer kann!“
Alles ſtürzte nach den Fallreepen, wo die bereits ausgeſetzten Böte von den erregten Wellen auf und niedergeſchleudert wurden. Umſonſt verſuchten die Offi⸗ ciere ihre Anordnungen zu treffen, vergebens war ihr Befehl, kopfüber ſtürzten ſich die Matroſen in die zu⸗ nächſt liegende Barkaſſe, und als dieſe überfüllt war, ſtieß ſie vom Schiffe ab.
Ein Knall! Neues Entſetzen! Die furchtbare Glut hat die Steuerbords-Kanonen des Vorderkaſtels erglü⸗ hen gemacht; ſie entladen ſich ſelbſt, der erſte Schuß hallte weithinaus in die Sturmesnacht; ihm folgt ein zweiter, ein dritter; die fliehende Barkaſſe, von den Wellen hoch empor geſchleudert, fliegt weitab vom Schiffe, die Kugeln ſauſen ziſchend durch den auf⸗ ſpritzenden Giſcht, ſie ſchlagen in die Seitenborde des überladenen Fahrzeuges, es ſinkt in die Tiefe, und herzzerſchneidend miſcht ſich mit dem übrigen verworre⸗ nen Lärmen das Angſtgeſchrei der Verſinkenden.
Der Capitain benutzt dies Ereigniß, das auf die rohen Gemüther der Matroſen einen tiefen Eindruck zu machen ſcheint; er ſchwingt ſich auf eine Kanone und umſprüht von herabſtrömenden Funken, ruft er:„Das
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