geſetzt zu ſein, daß wir heute nicht mehr die Affen die⸗ ſer Bauernkerle zu ſein brauchen. Euch hat ein guter Geiſt zur rechten Zeit hierher geführt, und ich will nur gleich zu meinem armen Blinden gehen, ihm dies zu verkünden.“
Die Zuſchauer hatten ſich indeſſen verlaufen und wir Drei blieben allein auf dem Platze. Ich ſah, wie der Lacher dem Blinden etwas erzählte und dieſer die Hände dankend aufhob.„Zwei Tage können wir damit auskommen,“ ſagte der Erſte,„und wir brauchen uns für dieſe Zeit nicht zum Gelächter herzugeben.“
Da dieſe beiden Leute meine ganze Theilnahme erreg⸗ ten, ging ich zu ihnen. Der Dicke bewillkommte mich mit einem Kratzfuße und ſagte ſeinem Gefährten, wer ich ſei. Dieſer griff nach meiner Hand und wollte ſie an ſeine Lippen drücken, ich aber gab es nicht zu, ſon⸗ dern ſagte:„Schiffsmaate, Euch muß es wunderlich gegangen ſein, daß Ihr zuletzt auf dieſen Strand gerathen konntet. Wollt Ihr, ſo trinken wir eine Flaſche Wein mitſammen, und es könnte kommen, daß wenn wir näher mit einander bekannt würden, ich Euch einen Vorſchlag thäte, den Ihr nicht zurückwieſet.“
Es war ein wunderlich Stück Lebensgeſchichte, das dieſe beiden, in Sturm und Wellen ergrauten Männer vorbrachten. Im gleichen Alter und Freunde von der
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