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Gruppe fand, die meine Aufmerkſamkeit erregte. Es waren zwei Männer von ziemlich gleichem Alter, in Seemannsjacken und mit weißen Haaren, die zu ſagen ſchienen, daß ſchon mancher Sturm darüber hingefahren ſei. Sie waren ſehr von einander verſchieden. Der Aelteſte, ein kleines kugelrundes Kerlchen, mit rothem Geſicht und hellen Augen, ſchien ſein Lebelang nichts Anderes gethan zu haben, als Lachen; während ſein Gefährte, bleich und hager, den Kopf vorüber gebeugt, ſich in einer traurigen Stimmung befand. Er war blind. Mit eintöniger Stimme ſang er ein luſtiges Seemanns⸗ lied, das in ſeinem Munde zu einem grauſamen Spotte ward. Das umſtehende Volk ergötzte ſich weidlich daran, und der luſtige Gefährte des Blinden benutzte dieſe günſtige Stimmung, einige Gaben einzuſammeln, die ſparſam genug ausfielen.
Als er ſich mir mit demüthig abgezogenem Hute näherte, und mir einen zinnernen Teller vorhielt, auf welchem einige Kupfermünze lagen, warf ich ein anſehn⸗ liches Silberſtück auf, und ſagte:, Es will mich bedün⸗ ken, Schiffsmaat, als ſei dies nicht immer Eure Beſchäf⸗ tigung geweſen?“
„Wahrhaftig, Herr,“ begann er, ſehr erfreut über die reichliche Gabe,„ſo iſt es, und Ihr glaubt nicht, wie wohl es mir thut, durch Euer Geld in den Stand


