Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
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die Beerdigung der alten Leute an. Nach unſerer Bar⸗ kaſſe wurde geforſcht; ſie war nicht an das Land gekom⸗ men; wir waren die einzigen Geretteten.

Nach acht Tagen ſchickte der Conſul nach mir. Ich kam und fand die junge Dame blaß und angegriffen auf einem Ruhebette. Man ließ uns allein.

„Robert!“ ſagte ſie mit matter Stimme.„Sie haben mir Ihr Wort ſchön gehalten. Ohne Sie hätten meine Aeltern kein Grab in kühler Erde erhalten; ohne Sie.... aber genug, Sie wiſſen ſelbſt, was Sie gethan haben. Ihre Belohnung....“

„Ach!“ rief ich, über und über roth werdend,„davon ſprechen Sie nicht!“

Sie fuhr fort:„Ich war matt und krank, und in jenen fürchterlichen Augenblicken meiner Sinne nicht mächtig. Dennoch weiß ich, was ich Ihnen verſprochen habe. Wenn Sie es verlangen, will ich es Ihnen halten; fordern Sie und hier iſt meine Hand.“

Ich zitterte heftig. Ich ſollte alſo ihr Mann ſein? Der Mann einer ſo ſchönen, vornehmen Dame? Zuerſt wurde mir zwar freudig zu Sinn, und es war mir, als müſſe ich mit beiden Händen zugreifen; dann aber fühlte ich wohl, nachdem ich ſie noch einmal feſt ange⸗ blickt, es könne nicht ſein. Angſt und Furcht ſtanden auf ihrer Stirn und nicht aus freiem Antriebe, ſondern