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traurigen Lage. Die See beruhigte ſich mit jeder Stunde mehr, die Brandung trat zurück, das Wrack ſtieg immer höher aus dem Waſſer, aber es war zugleich hinfälliger geworden und drohte zuſammen zu ſtürzen. Meine Unglücksgefährtin war mehr todt als lebendig; ſie ſprach nicht mehr. Selbſt als ich ihr die freudige Nachricht brachte, daß ſich ein Fiſcherboot nahe, ſchlug ſie kaum die Augen auf und flüſterte nur:„Mit den Aeltern!“
Ich war indeſſen, ſobald die Kajüte wieder zugäng⸗ lich geworden, nicht müßig geweſen und fand dort ein eiſernes Kiſtchen mit Papieren und einen Beutel mit Goldſtücken, welche Gegenſtände ich für die Dame ſo⸗ gleich in Beſchlag nahim. Auch Kleidungsſtücke fand ich, zwar durchnäßt, aber uns in unſerm Zuſtande ſehr willkommen.
Das Boot kam und bald war ich mit den Fiſchern einig. Sie brachten uns nach einer nahen Hafenſtapt, wo ſich ein franzöſiſcher Conſul befand. Ich erzählte dieſem Alles und übergab ihm dann die Papiere, nebſt
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dem größten Theil des Goldes. Weniges nur behielt
ich für mich, um mein Leben zu friſten. Dieſer Herr, der den Namen der Dame aus den Papieren erſehen hatte, und ihre Familie wohl kannte, ſorgte für Alles;
er nahm die junge Dame in ſein Haus und ordnete


