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herab und thaten dem armen Mädchen wohl, das die Augen öffnete, wie nach einem ſchweren Traume. Rings umher trieb allerlei Schiffsgut, Balken, Bretter und Rundhölzer auf der Fluth, und wenn es gegen das Schiff geſchleudert wurde, zitterte dies von oben nach unten. Jeder Augenblick konnte es zerreißen.
Ich mußte für uns ſorgen. Um es ungehinderter zu können, ſagte ich dem lieben Kinde, was ich zu thun vorhabe. Sie ließ Alles ruhig mit ſich geſchehen. Einiges Tauwerk hatte ich gefunden, damit band ich ſie an die Trümmer des großen Maſtes, damit die See ſie nicht wegwaſchen könne, wenn ſie allein blieb. Nun tauchte ich in die Kajüte hinab, um, nach ihrem Wunſche, die Leichen ihrer Aeltern zu bergen. Es gelang mir, ſie auf das Verdeck zu bringen; ich be⸗ feſtigte ſie dort wohl, und tauchte dann aufs neue hinab, um zu ſehen, ob ich nicht irgendwo einige Lebensmittel fände. Auch dies gelang. Sie wieß mich zurück, aber ich zwang ſie, etwas Zwieback zu genießen, den ich mit feurigem ſpaniſchen Wein erweichte. Als ſie meinen Willen befolgt hatte, und ich ihr ſagte, es ſei leicht möglich, daß uns ein Fiſcher entdecke, gab ſie zur Antwort, nur mit den Leichen ihrer Aeltern oder nie werde ſie die Trümmer des Schiffes verlaſſen. Acht und vierzig Stunden verharrten wir in dieſer


