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das Bugſpriet war gebrochen, der Kiel löſte ſich ab, und die Salzfluth ſtürzte von allen Seiten ungehindert in das Schiff⸗
„Zum Vater! Zur Mutter!“ wimmerte ſie.
„Nun, ſo kommt!“ ſagte ich.„Ich habe Euch Euern Willen gethan und meine Rettung um Euret⸗ willen aufgegeben. Laßt es aber gut ſein, es iſt einer⸗ lei, ob ich hier ertrinke, oder dort. Haltet mich nur feſt, ſonſt ſeid Ihr verloren.“
Auf Händen und Füßen kriechend kamen wir all⸗ mählig der Kajüte näher, aber dieſe war bereits ſo voll Waſſer, daß man nicht mehr in dieſelbe gelangen konnte. Nie erblickte ich ein betrübenderes Schauſpiel, als nun die Wellen den Leichnam des alten Mannes faßten und nach dem Eingange der Kajüte ſchlenderten. Die Tochter gewahrte ihn und ſtieß ein furchtbares Angſtgeſchrei aus:„Meine Aeltern!“ dann ſchloß ſie die Augen und lag regungslos neben mir.
Als der Tag anbrach, bot ſich mir ein trauriger Anblick dar. Der Himmel war klar, aber einzelne Wolken flogen noch immer mit der Schnelligkeit des Sturmes vorüber. Rings umher ſtarrten hohe Klippen aus dem Waſſer, und darüber hin rauſchte die Bran⸗ dung der unfernen Küſte zu. Der Wind ließ nach un) gewährte uns eine kurze Ruhe. Einige Sonnenblicke ſurn


