Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
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Bootsmann gewahrte mich, und rief mir zu, ich ſollte eilen; er würde uns mitnehmen. Ich that, was ich konnte, gelangte aber nur langſam vorwärts. Die junge Dame, in der freien Luft aus ihrer Betäubung erwacht, hatte die Aufforderung gehört, ſie ſchlang die Arme feſt um meinen Nacken, als ob ſie mich zurückhalten wollte und wimmerte:„Nein! Nein!“

„Wir müſſen,“ ſagte ich.„Wenn wir uns retten wollen, iſt keine Minute zu verlieren.“

„So geh!“ rief ſie.„Ich aber bleibe bei den Aeltern. Sie bog ſich zurück und ihre Arme fielen ſchlaff herab.

„Hollah, Robert!“ ſcholl es vom Boot her.

Noch ein Mal ſuchte ich ſie mit mir fortzuführen, aber vergebens; ſie widerſtand mir lebhaft und ergriff meine Hand:„Führe mich wieder zu den Aeltern!“ rief ſie mit dem Tone der Verzweiflung,„und ich will Alles für Dich thun, was Du nur forderſt; ich will Deine Magd, Deine Dienerin ſein; ja, die Tochter eines Marquis ſoll die Gattin eines armen Matroſen werden.“

„Zum Teufel mit Robert!“ tönte es abermals vom Boot her und dies entfernte ſich vom Schiffe. Bald war es von dem Dunkel der Nacht verſchlungen, und nur die Brandung breitete ſich wie ein weißes Leichen⸗ tuch über unſer Wrack hin. Der große Maſt ſchwankte