Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
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wenn Ihr nicht jämmerlich umkommen wollt!“ Zugleich legte ich Hand an's Werk, warf die Falle los, daß die Raaen von oben herabfielen und ſtach die Schooten auf. Mit Eifer fielen Alle darüber her, in jedem Mars wimmelte es von flinken Matroſen; die Segel wurden aufgebaucht und mit dem Beſchlagsſeiſings feſt geſurrt. Aber noch waren die Letzten nicht wieder auf das Verdeck zurückgekehrt, als der Sturm ausbrach und ſich mit ſolcher Heftigkeit gegen den Backbord des Schiffes warf, daß es ſtark ſteuerbord überholte.

Während wir in dieſer Weiſe für die Sicherheit des Schiffes ſorgten, war der junge Franzoſe in die Kajüte hinabgeſprungen. Er wollte den Capitain an⸗ fangs ermorden; aber es dnkte ihn grauſamer, wenn er ihn der vollen Rache der Mannſchaft preisgäbe. Darum faßte er ihn ſcharf an, trug ihn mit über⸗ menſchlicher Anſtrengung auf das Verdeck und brachte ihn zu ſich, indem er ihm ohne Aufhören Maſſen von

Seewaſſer über den Kopf ſtürzte. Die Matroſen ſam⸗

melten ſich neugierig um ihn; aber ſo groß war der Abſcheu, den die Leute vor ihrem Führer hatten, daß kein einziger Miene machte, dem Treiben des jungen Franzoſen Einhalt zu thun. Dieſer aber winkte Alle herbei und offenbarte ihnen ſämmtliche Greuel, die bereits am Bord begangen wären, und noch begangen werden