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Er nickte mit dem Kopfe und fuhr mit dem frühern Flüſtern fort:
„Dem Vater und der Mutter iſt es unglücklich ge⸗ gangen ihr Lebenlang. Sie war eines feinen Mannes Tochter und hätte hoch hinaus können, aber ſie liebte meinen Vater, der nur ein armer Schreiber war. Sie heiratete ihn heimlich, und von dem Tage ab wurde ſie aus dem Aelternhauſe verjagt. Sie durfte meinem Groß⸗ vater nie vor Augen kommen, und dieſer alte, böſe Mann wufßte es dahin zu bringen, daß Jedermann meinen armen Vater ſcheel anſah, der dadurch immer mehr in unverdientes Elend gerieth. Da wurde die Mutter mit jedem Tage trauriger, der Vater aber wurde rauh und wild; griff nach der Branntweinflaſche, und wenn er trunken war, ſchlug und ſtieß er nach uns. So dauerte es lange Zeit fort bis mein Vater ſtarb. Bleich und kalt lag er da, aber wir waren ſo arm, daß wir nicht ein Hemd hatten, um es ihm anzuziehn. Da faßte ſich die Mutter ein Herz; laut weinend ging ſie hinaus nach
Ottenſen, wo der Großvater auf ſeinem ſchönen Land⸗
ſitze wohnte; ſie warf ſich ihm zu Füßen, aber er ſtieß ſie von ſich und gerieth in einen ſo heftigen Zorn, daß er vom Schlage getroffen zu Boden ſank. Die Ver⸗ wandten, welche bei ihm lebten, kamen herbei, erzürn⸗ ten ſich ſehr über die Mutter, maßen ihr die Schuld
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