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Werk! Ein läſſiger Bootsmann muß ſeiner Zeit das Tauende über Euch geſchwungen haben.“
Mein entſchloſſenes Benehmen ſchien ſie Anfangs ein⸗ zuſchüchtern, denn ſie ſahen mich mit ſtarren Augen an; aber Einer aus der Menge erkannte mich, und die Grog⸗ flaſche, aus welcher er ſo eben noch einen herzhaften Schluck gethan, mir nach dem Kopfe werfend, ſchrie er laut:„Hexenbvotsmann! Verdammter Hexenbootsmann! Schlagt den Matroſenquäler todt!“
Wie ein Sturmwind flogen ſie auf mich zu, und un⸗
fehlbar würden ſie ihren Vorſatz ausgeführt haben, wenn
nicht die Polizei⸗Soldaten herbeigekommen wären und die Ruheſtörer verjagt hätten, mit ihnen flohen auch die Zuſchauer und ich blieb allein am Boden liegen. Mühſam raffte ich mich auf und der Junge, der noch immer vor Schmerz weinte, ſuchte mir nach Kräften zu helfen. Ihn ſchüttelte ein Fieberfroſt, ſeine Thränen floſſen unaufhaltſam, und abwechſelnd ſtieß er die Worte aus:„Meine Mutter! Mein Geld!“
Ich war ſelbſt der Hülfe bedürftig, aber der Anblick des Unglücklichen rührte mich; ich griff nach ſeinem Arm und uns gegenſeitig ſtützend, langten wir auf meinem Werfte an. Ein helles Feuer, das ich im Kamine an⸗ zündete, lockte meinem Unglücksgefährten ein freundliches Lächeln ab, begierig trank er aus dem dargereichten


