Ich bin verdammt, wenn er es ſoll!“ ſchrie ein Anderer. „Heraus mit den Speciesthalern, die Du Blutdieb er⸗ halten, damit wir ſie kriegen, denn es iſt unſer recht⸗ mäßiger Lohn!“
Der Junge brüllte laut und ſtellte ſich mit allen Kräften zur Wehre; aber was vermochte er gegen die Menge. Man entriß ihm das Geld und theilte es ju⸗ belnd aus, während man fortfuhr, ihn zu ſchlagen und zu ſtoßen.
„Meine Mutter! Meine arme Mutter!“ wimmerte der Junge vor Schmerz und Angſt.
„Halte das Maul von Deiner Mutter!“ ſchrie ein bärtiger Kerl mit glühendrothem Geſicht.„Das Weib iſt eine Vettel und ſitzt im Zuchthauſe, während ſie an den Galgen gehbrte. Gleich mache Dein Schandmaul auf und ſage, daß Deine Mutter zu baumeln verdient, weil ſie meiner Schweſter Leinen geſtohlen hat. Willſt Du nicht? So nimm das!“
Er gab dem Knaben mit der geballten Fauſt einen ſo heftigen Schlag, daß dieſer wimmernd zu Boden ſank. Länger hielt ich mich nicht zurück; ich vergaß mein Alter und meinen von Wunden geſchwächten Arm, brach durch die müßigen Zuſchauer und riß den Gemißhandelten vom Boden auf:„Schämt Euch, einen Wehrloſen ſo zu behandeln! das iſt kein Seemanns⸗, ſondern Tollmanns⸗


