Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
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Jan Hellwig.

Ich konnte es nicht vermeiden, in der erſten Zeit meines Aufenthalts oft unter Menſchen zu erſcheinen. Der An⸗ kauf des Werfts und der Ausbau des aufgelegten Schiffes hatte in den unteren Theilen der Stadt großes Aufſehen erregt und, mir zum Verdruß, die Aufmerkſamkeit auf mich gezogen.

Als ich eines Morgens, bei ſehr trübem Wetter, nach der Elbbrücke ging, landete ein Schiffsvolk, das ſo eben abgemunſtert hatte und in voller Aufregung war. Mit lautem Geſchrei umringten ſie einen hochaufgeſchoſſenen Jungen, der eine blaue Seemannsjacke trug, ſonft aber wenig das Anſehen eines Burſchen hatte, der jenſeit der rothen Tonne eine Zeit lang umhergeſchwommen. Er ſchrie laut, denn die Matroſen höhnten ihn nicht nur und gaben ihm entſetzliche Schimpfnamen, ſie ſtießen ihn auch von einer Seite zur andern und mißhandelten ihn auf alle Weiſe.

Verdammt iſt der Junge! ſchrie Einer.Der Burſche hat während der ganzen Reiſe nichts gethan, als uns im Wege ſtehen, und dafür, daß wir ſeine Arheit thun mußten, hat er die Monatsgage eingeſtrichen.

Er hat ſie eingeſackt, aber er ſoll ſie nicht behalten!