Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
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braucht, um ſich am Bord behaglich zu fühlen. Zwiſchen dieſen Kajüten ging ein breiter Gang, der von oben herab durch Patentgläſer ſein Licht empfing und bei ſchlechtem Wetter zum Spaziergang dienen ſollte. Als dieſe Arbeit beendet war, wandte ich mein Augenmerk dem Kabelgat zu, wo ich am Bord der verſchiedenſten Schiffe meine Lebenszeit zugebracht hatte. Dies ſollte eine allgemeine Verſammlungs-Kajüte vorſtellen; zu dem Ende ward in der Mitte deſſelben ein großer Tiſch angebracht und die Stühle um denſelben gereiht. Ja, ich ging in meinem Eifer ſo weit, dieſen Tiſch mit Pfeifen zu belegen und auf jeden Platz einen ſchim⸗ mernden Zinnkrug zu ſtellen, damit er bei dem nöthigen Abendtrunke nicht fehle. In einer Ecke dieſer allge⸗ meinen Kajüte wurde ein Tiſchchen geſtellt und auf denſelben gegenwärtiges Loggbuch gelegt, um darin alle die Begebenheiten aufzuzeichnen, welche die alten See⸗ leute ſich erzählen würden; es ſollte das Leben und die Schickſale alter Matroſen enthalten, die, von der Welt mißachtet, an Bord dieſes Wracks ihre Tage zu beſchließen gedachten, und eine Chronik werden, die das Leben zur See in ſeiner vielfachſten Geſtaltung zeigt.

So war denn das Schiff mit ſeinen gaſtlichen Kajüten fertig und harrte der Bewohner.