Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
Einzelbild herunterladen

Anſtalten getroffen, das vergeſſene Wrack auf den Stapel zu bringen. Wenig kümmerte ich mich um das Kopfſchütteln und Flüſtern der Leute, und fuhr fort meinen Plan ſo auszuführen, wie ich ihn entworfen hatte und wie er mir täglich lieber wurde. Als das Schiff an der Stelle ſtand, wo ich es haben wollte, ließ ich Leute kommen, die es von außen und innen reinigen und wohnlich einrichten mußten. In den unteren Räumen ſollten die Vorräthe aufbewahrt und die Kajüte des Capitains ſollte mein Aufent⸗ haltsort werden, wo ich meine letzten Lebenstage zu⸗ bringen und von vielen Mühſeligkeiten ausruhen wollte. Das Zwiſchendeck betreffend, hatte ich einen eigenen Plan gemacht. Es gehen gewiß viele Seeleute herum, ſagte ich zu mir ſelbſt, die, gleich dir, beſchwerten Herzöns ſind und von dem Treiben der Menſchen nichts hören und ſehen mögen; aber es bleibt ihnen keine Wahl, denn ſie ſind arm und konnen ſich kein ein⸗ ſames Aſyl ſchaffen. Dich aber, Emanuel, hat Gott mit großer Wohlhabenheit geſegnet; ſo ſei denn dieſen alten Salzwaſſer-Gefährten ein Stab und eine Stütze. Dies ſagte ich zu mir ſelbſt und ließ nun das Zwiſchen⸗ deck der Länge nach in zwei Theile theilen. Zu beiden Seiten wurde eine Reihe kleiner Kajüten gebaut und mit Allem verſehen, was ein nicht verwöhnter Seemann