Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
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auf demſelben ruhte. An manchen Stellen keimten einige Grashälmchen aus dem ſandigen Boden hervor; ein neuer Beweis, daß hier ſchon ſeit langen Tagen jede heitere Werkthätigkeit verſchwunden war.

Neben dieſem Werfte lag ein altes dreimaſtiges Schiff, das aber ſeine Zeit zur See längſt ausgedient hatte und ein vollkommenes Wrack war. Der Rumpf war mit einer dicken Kruſte von Pech und Theer überzogen, die Ballaſtpforten ſtanden weit auf, und Wind und Regen ſchlugen ungehindert in den Raum. Die wenige Takelage, die noch an den Maſtſtumpfen hing, war verwittert und hing in Fetzen herab. Alle Farbe war weggewaſchen und das blanke Holz von der Sonnen⸗ hitze vielfach aufgeriſſen worden.

Dies troſtloſe Bild der Vernichtung paßte vortrefflich zu meiner Gemüthsſtimmung, und als ich eine nahe ge⸗ legene Schenke betrat, erkundigte ich mich genau, welche Bewandtniß es mit dieſem einſamen Werfte habe. Ich erfuhr, daß derſelbe, ſammt dem daneben liegenden Wracke, zu dem Nachlaſſe eines längſt verſtorbenen Schiff⸗ bauers gehöre, daß aber Niemand Luſt habe, ſich mit demſelben zu befaſſen.

Mein Plan war bald gemacht. Nach acht Tagen war ich in dem Beſitz des Werfts; der vereinſamte Helgen ward von ſeiner Mooshülle befreit und alle