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Kind!“ ſagte die Dame zu ihrem Begleiter.„Er iſt ganz verlaſſen und rettete meinen Edmund; er hat alſo doppelten Anſpruch auf meine Dankbarkeit.“
„Wir werden Alles thun, um Sie zufrieden zu ſtellen,“ ſagte der vornehme Herr, indem er der Dame den Arm bot und ſich gegen die übrige Geſellſchaft verneigte; dann ſich zu mir wendend, rief er lachend:„Adieu, kleiner Bootsmann, und hier etwas zum Ankauf der ſilbernen Kette und der Pfeife.“ Er warf mir eine Börſe zu, worin ich zu meinem Erſtaunen mehrere Goldſtücke erblickte, und entfernte ſich mit allen Uebrigen.
Ich war ſehr bewegt zurückgeblieben und verſank in ein tiefes Nachdenken, aus welchem ich erſt nach einer Pauſe durch ein Geräuſch aufgeſchreckt wurde. Ich blickte auf und ſah den albernen Kerl vor mir, dem ich ſchon ſo vielen Verdruß verdankte. Unwillkührlich fuhr ich vor ihm zurück und lachend rief er aus:„Kleiner Hexen⸗ kerl! Bvotsmann willſt Du alſo werden? Weißt Du, wie Du in Zukunft heißen ſollſt? Hexenbootsmann! Hexenbootsmann!“
Außer mir vor Wuth griff ich nach einem ſchweren Steine, der vor mir am Boden lag. Mein Arm war
bereits ſtark und ich war auf Werfen eingeübt. Ob⸗ gleich ich zitterte, fehlte ich doch des Zieles nicht, und
der Stein flog ſo geſchickt, daß er die Bruſt des Geg⸗


