Teil eines Werkes 
1. Theil (1844)
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ſchau hinein, und ſage mir in Wahrheit, ob's ein altes Hexenweib in Eurem Dorfe gibt, die ſo toll ausſieht, wie Du?

Ich fuhr faſt vor dem Anblick zurück, der ſich mir varbot. Früher hatte ich mich um mein Ausſehen durch⸗ aus nicht gekümmert; aber wie ich mich daſitzen ſah, neben dem ſchönen Kinde, das gerade ſo ausſah wie die lieben Engel auf dem großen Altonaer Kirchenbilde, da ergriff mich eine tiefe und unendliche Wehmuth; ich fühlte, daß dieſe Häßlichkeit, welche die Vorſehung mir aufgebürdet, mir jedes Glück verkümmern und ich keine frohe Stunde haben würde, die nicht durch dieſe trau⸗ rige Erinnerung verleidet werden müßte. Unfähig, mich

länger zu halten, riß ich mich von dem Kinde los und

ſchlug, bitterlich weinend, die Hände vor das Geſicht.

Herxenkerl! Hexenkerl! ſchrie jener widerwärtige Menſch abermals, und reizte die Uebrigen auf, mich zu höhnen, aber mein tiefer Schmerz mochte ihnen doch zu Gemüthe gegangen ſein; es blieb Alles ſtill.

Da erſchien die Dame, deren Kind ich das Leben ge⸗ rettet, und mit ihr ein Herr von gar ſtattlichem Anſehn. Sie hatte die letzten Ausrufungen meines Feindes ge⸗ hört, und als ſie mich ſo heftig weinen ſah, fragte ſie ſehr ernſt:Wer war mit dem Ausrufe gemeint?

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Der junge Böſewicht deutete auf mich und wollte 1**