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vom Schlage getroffen, einer vernünftigen Ueberlegung war ich nicht fähig, aber ein dumpfes Gefühl regte ſich, und ich ſprang dem Kinde beſinnungslos nach.
Gott, der die Unſchuld ſchützt, war mit mir, und als von allen Seiten Männer herbei kamen, um zu helfen, tauchte ich aus den Wellen auf, den Knaben mit einem Arm feſt umſchloſſen. Ich hörte noch, wie ich mit lautem Freudenrufe begrüßt wurde; dann aber ſchwand mir die Beſinnung.
Die Dankbarkeit der Mutter war groß; ſie ſagte mir ſelbſt, daß ich ihr mit ihrem Kinde die einzige Freude ihres Lebens erhalten habe. Doch blieb ſie ſehr traurig und niedergeſchlagen; ihr kleiner Knabe hatte vor Schrecken die Sprache verloren und konnte keinen Laut hervor⸗ bringen; ſie ſollte ſeine ſüße Stimme nicht mehr hören, er konnte nicht mehr zu ihr ſagen:„Mutter! liebe Mutter!“ Die arme Frau weinte faſt immer über das Geſchick ihres ſtummen Lieblings. Mir aber ſchien dieſer plötzlich ſeine ganze Neigung zugewendet zu haben; ſo⸗ bald er mich ſah, eilte er mir entgegen, ſchlang den Arm um meinen Nacken und machte mir Zeichen, daſſelbe zu thun, als ſollte ich ihn aus dem Waſſer tragen; dann war er zufrieden, ſtrich ſich die hellen Locken aus dem Geſichte und winkte der Mutter.
Da kam eines Tages wieder Geſellſchaft, als ich mit


