— 352—
ſetung ſeiner Nachforſchungen gehindert habe, und daß, da die nemlichen Bagauden fuͤr ihn eine Gelegenheit geworden ſie wiederzufinden, er ſich äußerſt gluͤcklich ſchaͤtze ihnen wieder begeg⸗ net zu ſeyn. Allein indem er dieſe Worte aus⸗ ſprach; gedachte er auch des Pater Andréas, und die beiden Gefangenen beweinten gemeinſchaftlich
den edlen Geiſtlichen, deſſen unbedachtſamer Ei⸗
fer und blinder Gehorſam ihr Ungluͤck verurſacht hatte.
Dieſe Gefangenſchaft, fuhr Felix fort, naͤ⸗ hert ſich ihrem Ende. Es lohnt ſich nicht der Muͤhe einen Verſuch zu machen, ſie fruͤher zu enden, denn nach den Berichten, welche Armen⸗ taria erhalten hat, iſt ihr Mann ſchon aus den Gefaͤngniſſen von Bourges entlaſſen und unſere Auswechſelung muß am Morgen Statt finden!
In der That roͤthete auch kaum der erſte Strahl der Sonne die Gipfel der Huͤgel, als ein Freudengeſchrei in den Gaͤngen und Salen
des Schloſſes des Rutilianus ertnte. Rade⸗
bode, welche in dieſer Nacht, die ihr ſo furcht⸗ bar war, mehrmals ein ihr fremdes Geräuſch


