Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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grauſam, nie hat ſie ohne Noth Blut vergoſſen. Hab' ich den Procer wieder, ſo nehme ich die Löſung an, die der Menſch mir dafuͤr bietet, daß ich ihn nach Loches zuruͤckbringen laſſen ſol. Er hat uͤbrigens einen ſolchen Schrecken gehabt, als er uns dort unten getroffen hat, daß ich gewiß glaube, er ſteigt in ſeinem Leben die Treppe des Cher nicht wieder herauf.

Es ſind nun vier Tage, entgegnete Felix, daß Ihr mich das Leben der Bagauden fuͤhren laßt. Da ich aber heute ein Haus und ein Bett wiederfinde, ſo moͤchte ich auch gern allein ſeyn, um ein wenig ruhen zu koͤnnen⸗

Ich bins zufrieden, verſetzte Armentaria, denn bis zu Tages Anbruch haben wir doch gewiß nichts Neues zu erwarten.

Dieſe Worte wurden begleitet von dem Ge⸗ räuſch einer Thuͤre, die man verſchloß, von Rie⸗ geln, welche vorgeſchoben wurden, und von Trit⸗ ten, die ſich zu entfernen ſchienen. Felir, der Ge⸗ fangene, war nun allein, dicht neben Julien, nur durch eine duͤnne Wand von ihr getrennt. Julien ſchlug das Herz gewaltig. Nachdem ſie abermals