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gelauſcht hatte, ob er auch wirklich allein ſey, rief ſie furchtſam: Felir!
Wer beſchreibt die Wirkungen dieſer ſo wohl bekannten Stimme, welche er gar nicht verkennen konnte, und die Felip's Ohr mitten in der Dun⸗ kelheit, in ſeiner Gefangenſchaft, fern von all den Orten beruͤhrte, wo er hoffen bonnte Julien wie⸗ derzufinden, jetzt eben, wo er, da ſeine Nachfor⸗ ſchungen nach ihr durch das ungluͤckliche Gefecht mit den Bagauden unterbrochen worden waren, von dem Gedanken gequält wurde, ſie moͤchte viel⸗ leicht in einem ſchrecklichen Gefängniſſe, in den un⸗ terirdiſchen Gewoͤlben irgend eines Kloſters ſeufzen. Tauſend verworrene, widerſprechende Gedanken drängten ſich auf einmal in ſeinem Geiſt. Bald glaubte er, ſie ſey wieder in Freiheit geſetzt, bald, ſie rufe zu ihm um Huͤlfe aus der Tiefe eines Gefaͤngniſſes, bald war es nur ihr Schatten, der ihm ihren Tod meldete und ihn um Rache anflehte. Der Ruf: Julialo meine theu⸗ re, geliebte Julia! tönte nun von ſeinen Lippen bald mit dem Ausdrucke der lebhafteſten Freude, bald mit dem der furchtbarſten Angſt⸗


