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In ihrer Aufregung mußte ſie ſich alle Ge⸗ walt anthun, um ihn nicht zu rufen, um ſeinen
Namen nicht zu nennen; allein die Worte, welche
ſie vernommen, deuteten ihr an, daß er Gefange⸗ ner ſey, daß er ſich in einer Gefahr befinde, deren Umfang ſie nicht ermeſſen konnte, die aber vielleicht ein einziges Wort von ihr noch bedenk⸗ licher machen konnte. Sie hielt ſich alſo, und beſchloß zu warten und zu lauſchen, allein das Blut, welches wenige Augenblicke zurück aus ihren Wangen gewichen war, ſtrömte dahin nun zuruͤck. Eine belebende Wärme war an die Stelle des lähmenden Froſtes getreten. Die Ge⸗ fahr war nicht verſchwunden, die Zukunft war ihr noch unbekannt, allein ſie hatte alle Hoffnung der Jugend wieder gefunden, Felir's Stimme allein war ihr ſchon Gluͤckes genug.
Und dieſer Prieſter, den ihr verhaftet habt,
erwiederte Felir, was wollt Ihr mit ihm an⸗ fangen? ₰
Wenn ich wollte, wie ich ſollte, ſo wuͤrde ich ihn außer Stand ſetzen, jemals unſere Geheim⸗ niſſe zu verrathen. Aber Armentaria iſt nicht


