Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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dem ihrigen nur durch eine einfache Wand ge⸗ trennt zu ſeyn ſchien. Sie lauſchte, ein Weib ſprach allein; ob die Stimme gleich ſtark und männlich klang, war es doch nicht Radebode.

Ja, ja! ſagte ſie, Ihr ſeyd in Eurem Ei⸗ genthume, allein deshalb doch noch in meiner Gewalt. Euer Leben burgt mir noch fuͤr das des Procer, und wenn Ihr den geringſten Ver⸗ ſuch, macht Euch in Freiheit zu ſetzen, ehe ich jenen wieder habe, ſo ſoll meine Drohung ge⸗ wiß nicht unerfuͤllt bleiben, und man wird hier nur Euren Körper finden in vier Theile zer⸗ riſſen. Allein ich nähre beſſere Hoffnungen ſo⸗ wohl fuͤr Euch, als fuͤr mich. Einer von mei⸗ nen Leuten verſichert mich, daß Euer Soldat geſtern Morgen mit meinem Manne von Bour⸗ ges abgegangen iſt, und wenn Eure Freunde ehr⸗ lich ſind, ſo muß er bald eintreffen.

Ich erwarte ihn zuverſichtlich! erwiederte eine Stimme, deren Klang Julien bis ins Junerſte

des Hetzens drang, denn es war die Stimme von Felir..