Teil eines Werkes 
2. Theil (1822)
Entstehung
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derſelben war der Heilige, der ihr zur Bewun⸗ derung vorgeſtellt wurde, eingemauert. Sein Kopf ragte allein zwiſchen zwei behauenen Stei⸗ nen hervor unter einer Art von Kapital, und war hier ſo feſt eingeklemmt, daß er ihn weder vor noch ruͤckwaͤrts bewegen konnte. In einiger Ent⸗ fernung weiter unten war eine Oeffnung in der Mauer angebracht, wodurch er die beiden Hände ſtrecken konnte, in deren einer er ein Glockchen hielt. Der ganze übrige Koͤrper war in dem Steine eingemauert und der freie Raum um ihn her war ſo ſchmal, daß er weber die Haͤnde zum Geſichte fuͤhren, noch ſeine Stellung verandern konnte. Eine kleine an der Seite der Mauer an⸗ gebrachte Treppe fuͤhrte bis zu dem Heiligen, den man fuͤr einen freiwilligen Maͤrtyrer hielt. Frauen, welche einen kleinen Korb trugen, wa⸗ ren auf dieſer Treppe hinaufgeſtiegen, und beſchaͤf⸗ tigt dem Heiligen Nahrung zu reichen, welche ſie ihm Biſſenweiſe in den Mund ſteckten. Der Prieſter, der die Schweſter Conſtanze und Julien begleitet hatte, that ihnen den Vorſchlag, in dem Augen⸗ blicke, wo ſie aus der Sänfte geſtiegen waren,